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Entwicklung und Korrelation spätkarbonischer bis frühpermischer Becken Mitteleuropas

 

Der Übergang vom Oberkarbon zum Unterperm markierte eine bedeutende tektonische Neuorganisation des variszischen Orogens in Mitteleuropa, die durch den Wechsel von einer kontinentalen Kollisionsphase zu einem extensionalen tektonischen Regime gekennzeichnet war. Diese Zeit war geprägt von großräumigen Blattverschiebungen entlang Störungszonen, intensivem Vulkanismus sowie der Bildung zahlreicher kontinentaler Becken, die mit Graben- und Halbgrabenstrukturen verbunden sind. Diese Becken stellen ein bedeutendes Archiv der spät- und postvariszischen tektonischen, magmatischen, klimatischen und umweltgeschichtlichen Entwicklung Mitteleuropas dar.

Die Korrelation der Sedimentabfolgen zwischen den einzelnen Becken ist jedoch schwierig, da die Sedimentation stark durch Vulkanismus, tektonische Deformation, sich verändernde Beckengeometrien und wechselnde Ablagerungssysteme beeinflusst wurde. Dadurch unterscheiden sich die stratigraphischen Abfolgen häufig erheblich, selbst zwischen benachbarten Becken.

In einer Vielzahl oberkarbonischer bis frühpermischer Becken wendeten wir die hochpräzise Zirkon-U–Pb-CA-ID-TIMS-Geochronologie an, um belastbare zeitliche Bezugsrahmen für diese Beckensysteme zu erstellen und die regionale Korrelation der spät- und postvariszischen geologischen Entwicklung zu verbessern.

 
 

Kooperationen und Drittmittelförderung

  • Sächsisches Landesamt für Umwelt, Geologie und Landwirtschaft
  • Museum für Naturkunde Chemnitz
  • Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Project Number:

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