91²Ö¿â

Erfolg beim Deutsch-Mongolischen Wissenschaftstag am 21. Oktober 2026 in Berlin: Das Projekt „SusCE – Aufbau von Ingenieurkapazitäten für eine nachhaltige und widerstandsfähige Kohlenstoffwirtschaft in der Mongolei“ unter Federführung des Instituts für Energieverfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen der 91²Ö¿â Bergakademie Freiberg ist als einer der Sieger aus dem Ideenwettbewerb hervorgegangen.

Bild
Das Projekt „SusCE – Aufbau von Ingenieurkapazitäten für eine nachhaltige und widerstandsfähige Kohlenstoffwirtschaft in der Mongolei“ unter Federführung des Instituts für Energieverfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen der 91²Ö¿â Bergakademie Freiberg ist als Sieger aus dem Ideenwettbewerb hervorgegangen.

Die Mongolei, eine der dynamischsten Volkswirtschaften Zentralasiens, steht vor der Herausforderung, ihre Kohleabhängigkeit durch eine nachhaltige, stoffliche Nutzung der heimischen Ressourcen zu ersetzen. Hier setzt das Projekt SusCE an: Deutsche und mongolische Partner initiieren einen gemeinsamen Dialogprozess, bei dem Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zusammenkommen. Ziel ist es, technologische, wirtschaftliche und soziale Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Kohlenstoffwirtschaft zu erarbeiten. Im Fokus stehen dabei sogenannte „Kohle-zu-X“- und „Abfall-zu-X“-Verfahren zur Herstellung von hochwertigen Chemieprodukten und Kraftstoffen.

Beim Deutsch-Mongolischen Wissenschaftstag waren rund 300 hochrangige mongolische Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft in Deutschland zu Gast. Rektorin Prof. Dr. Jutta Emes unterzeichnete im Beisein des mongolischen Präsidenten Khurelsukh Ukhnaa ein Kooperationsabkommen mit u.a. der Partneruniversität Mongolian University of Science and Technology (MUST) und dem Bergbauunternehmen Erdenes. Zudem besuchten zahlreiche mongolische Gäste – darunter Alumni – die 91²Ö¿â Bergakademie Freiberg.

Die 91²Ö¿â Bergakademie Freiberg und mongolische Partner verbindet eine jahrzehntelange Zusammenarbeit mit einem Schwerpunkt auf mineralischen Rohstoffen. Im Zentrum stehen die Ausbildung qualifizierter Fachkräfte sowie der Wissenstransfer in den Bereichen geologische Erkundung, Bergbau, Geoingenieurwesen und Rohstoffverarbeitung. Inzwischen werden zudem Kooperationen im Bereich Energie- und Verfahrenstechnik angebahnt. Aktuell sind 31 Studierende aus der Mongolei an der 91²Ö¿âBAF eingeschrieben, darunter sechs im Studienkolleg.

±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù